Ingrid Remmers ist Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss für Verkehr

Stolpersteinverlegung in Gelsenkirchen

Am 24. Mai 2019 wurden in Gelsenkirchen weitere Stolpersteine zur Erinnerung an die Opfer der verbrecherischen NS Politik verlegt, die wegen ihrer Religion, Herkunft, politischen Einstellung, oder sexuellen Ausrichtung ermordet wurden. Die Bundestagsabgeordnete Ingrid Remmers übernahm hierbei die Patenschaft der Stolpersteine für die Familie Buchthal.

Vor dem Haus, Bochumerstraße 92, wurde die Stolpersteinverlegung vom Künstler Gunter Demnig in Organisation vom Gelsenzentrum e.V. durchgeführt. Hier wohnte die Familie Buchthal. Julius und Frieda Buchthal mit ihrem Sohn Rudolf. Sie betrieben in diesem Haus ein kleines Geschäft für Stoffe und Wäsche. Bis zu ihrer Deportation am 31. März 1942 ins Warschauer Ghetto lebten sie in diesem Haus, dass ihnen im Zuge der sogenannten „Arisierung“ enteignet wurde. In der Zwischenzeit lebten neunzehn zwangsweise einquartierte jüdische Menschen mit ihnen hier in diesem Haus, von denen sechszehn später von den deutschen Faschisten deportiert und ermordet wurden.Nach ihrer Deportierung verliert sich jedes Lebenszeichen der Eheleute Buchthal. Ihr Sohn Rudolf, der noch vor seinen Eltern am 27.Januar 1942 ins Ghetto Riga deportiert wurde, wurde im KZ Stutthof ermordet.

„Dieser Stein soll Erinnerung und Mahnung zugleich sein. Lasst uns zukünftig Menschen in ihrem Anderssein akzeptieren, lasst uns widerstehen bei Menschenrechtsverletzungen. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!“ unterstrich Ingrid Remmers diese Aktion und bedankte sich persönlich beim Künstler Demnig,  für seine ausdauernde und hervorragende Arbeit.

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